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Setzlinge- Gemüse aus dem eigenen Gärtli

Setzlinge- Gemüse aus dem eigenen Gärtli

 

Was gibt es besseres als das Gemüse aus der eigenen Anzucht? Sei es vom eigenen Garten, dem eigenen Balkon, in Hochbeeten oder in einem dafür geeignetem Gefäss. Bei uns finden Sie ein reichhaltiges, schönes Sortiment an kräftigen Gemüsesetzlingen.

Bei uns finden Sie Salat in diversen Sorten, Kohl, Blumenkohl, Broccoli, Kohlrabi, etc. ca. ab mitte März.

Sellerie, Lauch, Tomaten, Gurken, Zuchetti ab Mai und noch viele Setzlinge mehr. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich inspirieren.

Wir beraten Sie gerne und kompetent, welches Gemüse Sie ab wann und wie setzten können. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Blumeninsel.

 

Kaufen dort wo es wächst- Blumeninsel Huttwil AG

Veredeltes Gemüse

Wir wollen gesunde Tomaten!

 

Welche Hobbygärtner kennt sie nicht, die braunen Flecken auf den Tomaten? Besonders in feuchten Jahren machen sie Tomatenfreunden das Leben schwer. Was dagegen tun, will man nicht spritzen? Und gerade das wollen immer weniger  Menschen. Trotzdem: Wir alle wollen schöne, aromatische Tomaten.

 

Grosse Auswahl veredeltes Gemüse

Tomaten sind der Inbegriff des Gemüsesommers, das beliebteste Fruchtgemüse überhaupt. Kein Wunder, denn die sonnengereiften Früchte schmecken einfach herrlich! Darüber hinaus sind Tomaten relativ einfach zu ziehen. Sie gedeihen auch in Töpfen, auf Balkonen, Terrassen, Dächern, sind hübsch anzuschauen und versprühen ein mediterranes Lebensgefühl. Attribute, die sie bei jungen Stadtmenschen und Biogärtnern und -gärtnerinnen besonders beliebt machen. Wären da nicht Krankheiten, die selbst stattliche Pflanzen in kürzester Zeit empfindlich schwächen und vor sich hinserbeln lassen. Die bekannteste – und der Schrecken jedes Gemüsegärtners – ist die Kraut- oder Braunfäule, die vom Pilz mit dem Namen Phytophthora infestans hervorgerufen wird.  Sind die Pflanzen einmal befallen, worauf braune Flecken an Blättern und Stängeln hindeuten, breitet sich der Pilz besonders in nassen  Sommern schnell aus. Bald sind auch die Früchte betroffen, sie werden bitter, ungeniessbar und unansehnlich.

 

Dem Spielverderber das Handwerk legen
Bisher konnten Tomatengärtner dem Pilz nur vorbeugen, indem sie die Pflanzen geschützt platzierten, etwa in einem Tomatenhaus oder unter einem Vordach. Beim Giessen war – und ist noch immer – Vorsicht geboten; das Wasser sollte lediglich das Erdreich benetzen, nicht aber die Blätter. Eine andere, heutzutage wenig beliebte Variante dem Pilz Einhalt zu gebieten, ist das vorbeugende Spritzen mit chemischen Mitteln. Dadurch werden die Pilzsporen bereits auf der Pflanzenoberfläche abgetötet.

Es erstaunt also nicht, dass Gesundheit und Resistenz der Tomaten – neben Ertrag und Aroma –  oberste Ziele der Züchter sind. Wirklich resistente Tomaten gibt es (noch) nicht. Doch immerhin ist es gelungen, tolerantere Pflanzen zu züchten (Sorten s. Kasten), die dem Pilz das Leben schwer machen. Ist der Hobbygärtner/die Hobbygärtnerin darüber hinaus aufmerksam und entfernt erkrankte Blätter, kann eine Infektion gestoppt werden und einem guten Früchteertrag steht nichts im Weg.

 

Die Veredelten
Die Kraut- und Braunfäule ist leider nicht die einzige Krankheit, die den Tomaten zu schaffen macht. Eine weitere Massnahme, möglichst gesunde Pflanzen zu haben, ist die so genannte Veredelung. Hier werden wohlschmeckende Tomatensorten auf robuste, selber nicht besonders aromatische Sorten, aufgepfropft. Dank dieser Technik sind die Tomaten weitgehend resistent gegen Krankheiten, die im Erdreich übertragen werden. Ihre kräftigen Wurzeln verhelfen ihnen zu einer optimalen Wasser- und Nährstoffversorgung. Dies macht sich im Ertrag deutlich bemerkbar. Es lohnt sich also gleich mehrfach, beim Schweizer Gärtner nach den robusten Tomatenpflanzen mit aromatischen Früchten zu fragen. Gärtnereien und Gartencenter produzieren die Pflanzen oft selber. Diese kräftigen, gesunden Jungpflanzen sind die beste Ausgangslage für ein erfolg- und ertragreiches Tomatenjahr!

 

Nebst Tomaten gibt es eine Vielzahl anderes veredeltes Gemüse wie die Minisnackgurke Mini Stars , Gurken, Schlangengurke Dominica, Peperomie und vieles mehr.

Naschen erlaubt! Am 26.04.14 bis 27.04.14 können diverse Gemüse degustiert werden.

 

 

 

Blumeninsel Tipps

–       Tomaten an geschützten, sonnigen Plätzen pflanzen, so dass die Blätter möglichst trocken bleiben rsp. schnell abtrocknen.

–       Im Garten unbedingt auf lockeren Boden mit viel Humus und ohne Staunässe achten.

–       Tomaten sind Starkzehrer, lieben deshalb regelmässige Düngergaben.

–       Abstände der Pflanzen mindestens 60 Zentimeter (gute Luftzirkulation).

–       Im Normalfall ein bis zwei Haupttriebe stehen lassen.

–       Beim Giessen darauf achten, dass die Blätter trocken bleiben.

–       Die untersten Blätter bis zum tiefsten Fruchtstand entfernen.

–       Kranke (braune) Blätter und Früchte sofort entfernen und vernichten (nicht in den Kompost!).